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Haus der Erneuerbaren Energie
100 % Energie aus Sonne, Erdwärme und Biomasse
Das Hauptquartier der europäischen Verbände
für erneuerbare Energien steht in Brüssel und ist zugleich
Visitenkarte und Leistungsschau der Branche. Der Solarserver präsentiert
das denkmalgeschützte Gebäude im Herzen der europäischen
Hauptstadt, das vollständig regenerativ mit Wärme, Kälte und
Strom versorgt wird, als "Solar-Anlage des Monats".
Das Energiekonzept zur Heizung und Klimatisierung umfasst eine
Solarwärmeanlage, einen Pelletskessel, ein Erdwärmesystem und
gebäudeintegrierte Photovoltaik.
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| Renewable Energy House in der Rue d'Arlon(Brüssel);
Pelletsheizung; Brennstoff Holzpellets. Quelle: EREC |
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Renewable Energy House
Das "Renewable Energy House" wird zu
100 % mit erneuerbaren Energien beheizt und gekühlt: Mit einer
vollautomatischen Pelletsheizung (80 kW) und einer Wärmepumpe,
die Energie aus vier 115 Meter tiefen Bohrlöchern zur Heizung
nutzt sowie mit einer solarthermischen Klimatisierung mit 60
Quadratmetern Kollektorfläche, welche die Büros im Sommer mit
Solarwärme kühlt. Photovoltaikmodule der neuesten Generation
erzeugen Strom aus Sonnenlicht und zeigen, wie elegant
Solarstromanlagen in ein historisches Gebäude integriert werden
können. Voraussetzung für die komplett regenerative
Energieversorgung sind die verwirklichten Maßnahmen zur
Energieeffizienz. Sie senken den Jahresenergieverbrauch für
Heizung, Lüftung und Klimatisierung im Vergleich zu einem herkömmlichen
Gebäude etwa um 50 %.
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In den Sommermonaten und
während Ihres Urlaubs ist die Sunmachine besonders produktiv,
obwohl Ihr Haus weniger Energie verbraucht. Die Überschüsse
speist sie gegen Vergütung ins Netz und füllt bei den
Stadtwerken Ihr Energiekonto für den Winter auf.
Die solide Konstruktion ist so robust wie sie aussieht. Sie
trotzt Orkanen bis Windstärke 12 und wird auch noch Ihre Enkel
mit Energie versorgen.
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Geld vom Staat für Pelletstechnik
Diese Kombination von Solaranlage und Pelletsheizung
ist auch für Sanierungsvorhaben interessant. Seit Januar 2004 werden im
Rahmen eines so genannten „Marktanreizprogramms“ jeder Quadratmeter
Sonnenkollektorfläche mit 110 Euro gefördert und Pelletskesselöfen
mit 1.000 Euro bezuschusst. In einigen Bundesländern können darüber
hinaus nochmals zusätzliche Förderprogramme genutzt werden. Außerdem
bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsverbilligte Darlehen.
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Die wird mancher Hausbesitzer auch nötig
haben, denn Pelletsheizungen und Pelletskaminöfen sind nicht
billiger als herkömmliche Öl- oder Gasheizungen. Allein für
einen Ofen mit 6 Kilowatt Heizleistung müssen ab 4.000 Euro
gerechnet werden. Kesselgeräte kommen je nach Ausführung
leicht auf 8.500 Euro, und Systempakete für Pellets- und
Solartechnik müssen mit rund 13.000 bis 15.000 Euro aufwärts
kalkuliert werden. Dafür sind die Heizkosten gering und können
durchaus bei einem Passivhaus mit 160 Quadratmetern Wohnfläche
beispielsweise nur 80 Euro jährlich ausmachen.
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